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Die Funktion eines Content Delivery Network

Ein CDN kann maßgeblich dazu beitragen, Ladezeiten zu verringern.

Das Internet ist ein wunderbares Werkzeug, das uns Zugriff auf Informationen aus der ganzen Welt ermöglicht. Aber wie kann eigentlich eine Webseite, die möglicherweise Tausende von Kilometern entfernt gehostet wird, so schnell auf einem weit entfernten Gerät geladen werden? Ein Schlüsselelement dieses Prozesses ist das Content Delivery Network, oder kurz CDN. Was genau ist ein CDN und wie funktioniert es?

Weltweit verteilte Server

Ein CDN ist ein Netzwerk aus verteilen Servern, die dazu dienen, den physischen Abstand zwischen dem Benutzer und dem Server, auf dem der Inhalt gehostet wird, zu verringern. Die Hauptaufgabe eines CDN besteht darin, Inhalte, insbesondere Webseiten, Bilder, Videos und Skripte, effizienter an Endbenutzer zu liefern. Dies wird erreicht, indem Kopien der Inhalte an verschiedenen Orten gespeichert werden, meist an geografisch strategischen Standorten. Wenn ein Benutzer nun auf einen Inhalt zugreift, wird dieser Inhalt von dem CDN-Server bereitgestellt, der ihm am nächsten ist.

Stellen Sie sich ein CDN als eine Art Zwischenlager vor. Anstatt den gesamten Weg zum ursprünglichen Speicherort des Inhalts zurückzulegen, geht der Benutzer einfach zum nächsten Lagerhaus (in diesem Fall ein CDN-Server), um den gewünschten Inhalt zu erhalten. Dies reduziert die Latenzzeit, was bedeutet, dass Webseiten schneller geladen werden, Videos ohne Verzögerung abgespielt werden können und generell das Online-Erlebnis verbessert wird. Die Ladezeit einer Webseite ist heute auch für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen ein wichtiger Faktor, somit empfiehlt sich auch fürs SEO der Einsatz eines CDN.

Das CDN als Leistungsverteiler

Ein weiterer entscheidender Vorteil von CDNs ist die Fähigkeit, Web-Traffic zu balancieren. Bei plötzlichen Traffic-Spitzen, wie sie zum Beispiel während eines großen Verkaufsevents oder bei der Veröffentlichung eines viralen Videos auftreten können, kann ein einzelner Server leicht überlastet werden. CDNs helfen dabei, dieses Problem zu vermindern, indem sie den eingehenden Traffic auf mehrere Server verteilen.

Schließlich bieten CDNs auch einen zusätzlichen Schutz gegen bestimmte Arten von Cyberangriffen, insbesondere DDoS-Angriffe. Bei einem DDoS Angriff werden von einer Vielzahl an Servern gleichzeitige Anfragen an ein Ziel gestellt, um dieses lahmzulegen. Da CDNs den Traffic über ein Netzwerk von Servern verteilen, können sie den durch einen DDoS-Angriff verursachten Traffic besser abfangen und filtern, wodurch die Zielwebsite vor Ausfallzeiten geschützt wird.

No-Code Plattformen wie Webflow und Divhunt verteilen Inhalte standardmäßig in einem CDN. Für Wordpress gibt es zum Beispiel das kostenfreie Plugin Jetpack, das auch eine Verteilung in einem CDN anbietet. Wer eigene Systeme einsetzt, wird unter anderem bei Cloudflare fündig. Auch dort gibt es ein kostenfreies Angebot.

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